Als General das US-Militär führte Andrew Jackson im Jahr 1812 Truppen nach Florida, um die friedlichen Dörfer von Indianern und Afro-Amerikanern im Bezirk Alachua County zu zerstören. Er begann den ersten Seminolen-Krieg im Jahr 1817, bei dem er Dörfer der Seminolen in Brand setzen ließ und die Städte St. Marks und Pensacola einnahm. Als Präsident war er für den sogenannten Indian Removal Act, ein Gesetz zur Vertreibung der Indianer, von 1830 verantwortlich, unter dem alle, bis auf eine kleine entschlossene Gruppe von Indianern, deren Nachfahren heute noch in Indianerreservaten in Florida leben, vertrieben bzw. getötet wurden. (Siehe weiter unten auch „Stamm der Miccosukee" und „Stamm der Seminolen".)
